Umgehen ist nicht Hinterziehen.

Wenn Sie in Spanien eine Immobilie kaufen wollen, müssen Sie wissen, dass die Erbschaftssteuer in Spanien bis zu 81,6 % betragen kann und bei der Minimierung als Regionalbürger in dieser Region 34 % erreicht. Bei deutschem Recht, nach Anwendung der Freibeträge und die Art der Steuerklasse I (Eheleute und Kinder), wäre weniger als ein Drittel gegenüber der spanischen Erbschaftsteuer zu entrichten.

In diesem Kurzbericht geht es darum zu vermeiden, dass bei einer Registeränderung wegen Verkaufs, Weitergabe, Schenkung die entsprechenden fiskalen Abgaben oder Übertragung des Immobiliennachlass die spanische Erbschaftssteuer angewandt werden muss. Denn, Umgehen ist eine legale Sache, Hinterziehen ist es nicht!

Wir werden immer wieder auf eine aktuelle Erbfallabwicklung oder auf das Warten auf die komplette Erbschaftssteuerverjährung angesprochen. Diese Themen sollten wir vergessen, da ja die Verjährungsfrist erst mit der Bekanntgabe des Erbfalles hier in Spanien beginnt. Daher empfiehlt es sich, mit dem Blick auf die Möglichkeit vorausschauender Erbschaftssteuervermeidung, einen anderen legalen Weg zu gehen.

Wenn wir einmal davon ausgehen, dass Sie völlig rechtmäßig über eine Ltd. oder eine Trust verfügen (oder jetzt eine Firma für neue und auch für bereits bestehende Vermögenswerte bilden) und diese wiederum eine spanische Gesellschaft führt und wir es so rechtlich gestalten, dass Letztere die Immobilie kauft. Auf diese Art sind Sie fiskalisch außen vor und zahlen Sie keine hohen spanischen Erbschaftsteuern.

Somit ist Besitzerin dieser spanischen Immobilie eine registrierte Gesellschaft und die Eigentümerin ist ein absolut legales und steuerfreies europäische Unternehmen außerhalb Spaniens. Der Besitzer dieser ausländischen Firma sind entweder Sie selbst und ein oder mehrere Familienangehörige oder sonstige Teilhaber.

Was passiert bei Ableben des oder einer der (Mit-)Eigentümer?
Es gibt keine Erbschaft in Spanien für die Immobilie, da die spanische Gesellschaft immer noch Besitzerin derselben ist. Es gibt auch keine Erbschaft in Spanien für die Geschäftsanteile, da sich diese immer noch im Eigentum der ausländischen Firma befinden. Es gibt keine Erbschaft in Spanien, aber dann in dem Land der Firma für die dortigen Geschäftsanteile, die auf Ihrem Namen standen und die jetzt an Ihre Erben übergehen gehen. Damit wäre nur die ausländische Erbschaftssteuer anzuwenden, die nicht anfällt, da es dort keine Erbschaftssteuer gibt. Wir wiederholen, ein völlig legales Erbschaftssteuerparadies innerhalb Europas.

Anmerkung: Wie eine Übertragung bei einem Erbschaftsfall zu regeln und wer erbberechtigt ist, hängt einerseits von einem möglichen öffentliche Testament ab oder auch kann die Erbfolge in der entsprechenden Gesellschaftssatzung bestimmt sein.