Haftung, Gewährleistung und Schadensersatz

Im Rahmen der Gewährleistung haftet man immer nur für die Sache selbst, nicht aber für Folgeschäden. Diese Aussage ist nach jüngster Rechtsprechung im Anwendungsbereich des Konsumenten-schutzgesetzes aber zu relativieren.

Die Gewährleistung ist im Gegensatz zur Garantie (immer freiwillig) die gesetzlich vorgesehene Haftung des Dienstleisters für Mängel, die die Ware bzw. Leistung bereits im Zeitpunkt der Tätigkeit aufweist, auch wenn sich dieser Mangel vielleicht erst später zeigt (geheimer Mangel bzw. verborgener Mangel).

Von einem Mangel spricht man immer dann, wenn die vertraglich vereinbarten oder gewöhnlich vorausgesetzten Eigenschaften der Sache/Leistung nicht erbracht werden.

Unter bestimmten Voraussetzungen kann jedoch der Geschädigte den Ersatz für den erlittenen Schaden von einem dritten verlangen. Welche diese sind, erfahren Sie hier.

Schadensersatz

Das Gesetz definiert Schaden als einen „Nachteil, der jemandem am Vermögen, an seinen Rechten oder an seiner Person zugefügt worden ist“ und dass der Schaden ohne das Verhalten des Schädigers nicht eingetreten wäre

Das spanische Gesetz unterscheidet einerseits zwischen dem sogenannten Vermögensschaden, also der erlittenen Beschädigung oder eingetretenen Verlust, und ideellen Schäden, welche in der Psyche und der Gesundheit des Betroffenen eintreten (z.B. Schmerzensgeld, Vertrauensschaden oder auch entgangene Urlaubsfreuden).

Schadenersatz kann daher geltend gemacht werden (neben Unternehmen und Handwerkern auch Ärzte, Notare, Rechtsanwälte, Ämter und Behörden – Amtspflichtverletzung -, Justizbeamte, Richter, Staatsanwälte – Rechtsbeugungen -, etc.), da offensichtlich der Schaden durch ein rechtswidriges und schuldhaftes Verhalten vom Schädiger verursacht wurde.

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