Investor eines geschlossenen Fonds

In Gibraltar sorgt ein Sicherheitsnetz dafür, dass Gelder privater Investoren, die in einen geschlossenen Fonds investiert werden, bestmöglich geschützt sind und bleiben. So entsteht für Investor eine gehobene Sicherheit in Bezug auf den seriösen Umgang mit ihrem investierten Anlagevermögen. Die Anlagegesellschaft unterliegt der Anforderung, dass der die Gelder des Fonds streng von dem Eigenvermögen der Gesellschaft getrennt bleiben. So werden die anderen bereits bestehenden Fonds voneinander abgegrenzt. Regelmäßig ist hierbei allen Fondsbeteiligten wie auch der Behörde nachzuweisen, dass die verwalteten Fondsgelder/-vermögen völlig eigenständig und unabhängig behandelt werden.

Ausländische Fonds benötigen eine Zulassung der deutschen Kontrollbehörde, bevor deren Anteile in Deutschland vertrieben werden dürfen. Mit anderen Worten, der deutsche Staat beobachtet den Finanzfluss, mit dem Argument die Einlagen zu sichern, um über die Abgaben und Investitionen weiterhin die Kontrolle auszuüben; d.h., dem Investor ständig auf die Finger zu sehen und zu prüfen, was er mit seinem Vermögen macht.

Diese kontinuierliche Überwachung der Sachanlagen und des Finanzflusses entfällt durch die Konstellation einer eigenen namentlich unbekannten Inhaberschaft, die das Sachvermögen verwaltet. Bei richtiger Handhabung entsteht kein rechtlicher Leerraum, sondern nur die Nutzung fiskalischer Möglichkeiten.