Gesetzliche Auflagen, Regelwut der Genehmigungsbehörden schikanieren die Bauwirtschaft bei nachträglichen Änderungen, wenn bereits eine „Gesamt“-Baugenehmigung für ein in sich abgeschlossenes Projekt erteilt wurde.

Wir scheuen uns nicht, dass aus Erfahrung klar auszusprechen: Irrsinn in Deutschland – im Würgegriff von beamteten „Sesselfurzern“ (Quelle: Oskar Lafontaine). Die Behörden in der Bauinvestition arbeiten nach der Devise: Notwendiges wird ganz spät erledigt, Unmögliches sofort verlangt, immer mit unbegreiflichen Auflagen und immer mit der Gebühren- und Abgabentabelle in der Hand. Die Bürokratie bringt uns Bürger um Wachstum und Wohlstand – und manchmal um den Verstand.

Das macht eine kreative Weiterentwicklung oder produktive Änderung während ab Baubeginn unmöglich und zerstört jegliche Innovation, wobei dann ein einziger Umstand die ganze Bauzeitplanung des Wohnprojektes zum Erliegen bringen kann.

Daher haben wir für die „geschlossenen“ Wohn-Bauobjekte, wie in diesem Falle, nachfolgende Regelung mit unseren Interessenten und Käufern -wegen der hohen Nachfrage – und der Individualisierung dieses außergewöhnlichen Wohn-Projektes mit der erhöhten AfA, eine Mitsprache in der Planung, Gestaltung und Ausstattung, eben auch fast alle Sonderwünsche, spezifisch für den Eigentümer zu berücksichtigen:

Die Grundlage zur Denkmal Afa + lineare Afa ergeben sich reinen Anschaffungskosten der Gebäude, ohne Renovierungskosten und ohne Grundstückskosten, was an sich zur Minderung der erhöhten Abschreibung führen kann.

Diese Berechnung kann dann interessant werden, wenn der notarielle Verkauf erst mit der Bauübergabe erfolgt, auch unter der Berücksichtigung der Makler- und Bauträgerverordnung (MaBV) als Grundlage für den Zahlungsplan nach Baufortschritt. Es wird in jedem Falle der gesetzlich vorgeschriebene Standard für die Erstellung des jeweiligen Zahlungsplans definiert. Dabei sind Abweichungen zugunsten des Käufers/Investor erlaubt, wenn eine Reservierung eingeplant und garantiert ist.  

Die erste Rate hängt von der Art des Grundstückserwerbs ab
Wie hoch die erste Rate ausfällt, hängt davon ab, ob das Grundstück auf klassische Weise am Anfang oder bei Übergabe dann erworben wird. Die restlichen Zahlungen erfolgen nach Baufortschritt und der Bauträger darf nach dem Abschluss bestimmter Arbeiten Zug um Zug Teilbeträge in Rechnung stellen.

Anteil Zeitpunkt
40% nach Rohbaufertigstellung einschließlich Zimmererarbeiten
8% nach Herstellung der Dachflächen und Dachrinnen
3% nach der Rohinstallation der Heizungsanlagen
 3%  nach der Rohinstallation der Sanitäranlagen
 3%  nach der Rohinstallation der Elektroanlagen
 10%  nach dem Fenstereinbau einschließlich Verglasung
 6%  nach Fertigstellung des Innenputzes
 3%  nach Fertigstellung der Estricharbeiten
 4%  nach den Fliesenarbeiten im Sanitärbereich
 12%  bei Bezugsfertigkeit Zug um Zug gegen Besitzübergabe
3% nach Fertigstellung der Fassadenarbeiten
5% nach vollständiger Fertigstellung

Entsprechend dieser Vorgaben erstellt der Bauträger einen Zahlungsplan, der höchstens sieben Einzelraten beinhaltet. Werden aufeinanderfolgende Gewerke zusammengefasst, ist die Summe nach dem Abschluss des letzten Gewerks fällig.


Sonderwünsche fallen nicht unter diese Rubrik und werden immer sofort bei Einkauf und dann nach Abschluss der jeweiligen Arbeiten fällig.